Wann zum Arzt?

Schwere Akneformen, bei denen sich in der Haut nicht nur Komedonen, Pustel und Papeln, sondern auch knotige Veränderungen und Narben gebildet haben, gehören in hautärztliche Behandlung. Eine Vorstellung beim Arzt ist auch dann ratsam, wenn die Eigenbehandlung mit speziellen Kosmetika und rezeptfreien Medikamenten nach ca. 8 Wochen keinen nennenswerten Erfolg zeigt.
Der Hautarzt wird rezeptpflichtige Substanzen, die äußerlich als Gele, Cremes oder Lösungen angewendet werden, oder Präparate zum Einnehmen verordnen.

Quellen:
  • Rote Liste online (www.rote-liste.de)
  • Adler, Y.: „Aktuelle Möglichkeiten der Aknetherapie“. Referat auf dem 9. Fortbildungstag der Apothekerkammer Berlin am 6. März 2005 in Berlin.
  • Bruhn/Frey/Wagner: Das Kind in der Apotheke. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart (2006)
  • Schaefer/Spielmann/Vetter: Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit, Elsevier GmbH, 7. Auflage 2006
  • Lennecke, K. Et al.: Selbstmedikation. Leitlinien zur pharmazeutischen Beratung, Deutscher Apotheker Verlag Stuttgart, 2. Auflage (2004)
  • Weber, C.: „Akne – da blüht der Haut etwas“, Deutsche Apotheker Zeitung, 147. Jahrgang, 604-609, Nr. 6 (2007)


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