Für Mutter und Kind?
Akne tritt hauptsächlich bei Jugendlichen ab dem 12. Lebensjahr und jungen Erwachsenen unter 20 Jahren auf.
Bei Säuglingen kann sich kurz nach der Geburt ein Hautaussschlag bilden, der als Neugeborenen-Akne bezeichnet wird und meist ohne Behandlung von selbst zurückgeht.
In der Schwangerschaft bessert sich eine bestehende Akne meistens deutlich.
Bei Säuglingen kann sich kurz nach der Geburt ein Hautaussschlag bilden, der als Neugeborenen-Akne bezeichnet wird und meist ohne Behandlung von selbst zurückgeht.
In der Schwangerschaft bessert sich eine bestehende Akne meistens deutlich.
Neugeborenen-Akne
Ab dem zweiten oder dritten Tag nach der Geburt kann sich bei Säuglingen eine so genannte Neugeborenen-Akne ausbilden. Dabei ist die Haut an Gesicht und Hals, oft auch am restlichen Körper, mit gelblichen oder rötlichen Pickeln,übersät . Diese können sich manchmal zu Bläschen entwickeln. Die Ursache für die Neugeborenen-Akne ist in der Hormonumstellung nach der Geburt (kurzzeitiger Überschuss von männlichen Hormonen) zu suchen. Normalerweise bilden sich die Hauterscheinungen spontan nach wenigen Wochen zurück, eine spezielle Reinigung oder Behandlung ist daher nicht notwendig. Es sollte darauf geachtet werden, dass das Kind reizfreie Wäsche aus Baumwolle oder Seide trägt, wenn die Pickel am Körper auftauchen.
Akne in Schwangerschaft und Stillzeit
Besteht vor einer Schwangerschaft eine Akne, so bessert sie sich in der Regel durch die Schwangerschaft.
Viele rezeptpflichtige Medikamente gegen Akne dürfen bei Schwangeren und Stillenden nicht eingesetzt werden, da sie beim Kind zum Teil schwere Missbildungen hervorrufen können.
Folgende rezeptpflichtige Wirkstoffe dürfen bei Schwangeren und Stillenden nicht angewendet werden:
Während einer Aknetherapie mit rezeptpflichtigen Medikamenten muss unbedingt eine sichere Verhütungsmethode angewendet werden!
Gegen die Anwendung von Benzoylperoxid bestehen in der Stillzeit keine Bedenken.
Viele rezeptpflichtige Medikamente gegen Akne dürfen bei Schwangeren und Stillenden nicht eingesetzt werden, da sie beim Kind zum Teil schwere Missbildungen hervorrufen können.
Folgende rezeptpflichtige Wirkstoffe dürfen bei Schwangeren und Stillenden nicht angewendet werden:
- Tretinoin
- Isotretinoin
- Adapalen
- Nadifloxacin
- Chloramphenicol
- Minocyclin
- Tetrazyklin
- Doxycyclin
Während einer Aknetherapie mit rezeptpflichtigen Medikamenten muss unbedingt eine sichere Verhütungsmethode angewendet werden!
Gegen die Anwendung von Benzoylperoxid bestehen in der Stillzeit keine Bedenken.
Quellen:
*Die Angaben zu Medikamenten stützen sich im wesentlichen auf das Standardwerk:Schaefer/Spielmann/Vetter "Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit", Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, 7. Auflage (2006) und können von den Angaben im Beipackzettel abweichen. Bei Fragen zu Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten in der Schwangerschaft oder Stillzeit konsultieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt.
*Die Angaben zu Medikamenten stützen sich im wesentlichen auf das Standardwerk:Schaefer/Spielmann/Vetter "Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit", Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, 7. Auflage (2006) und können von den Angaben im Beipackzettel abweichen. Bei Fragen zu Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten in der Schwangerschaft oder Stillzeit konsultieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt.
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